Trigami’s Preisflexibilität – Quantität statt Qualität?

08.01.2008
von Sebastian Müller

Es ist schon ein paar Tage her, dass Trigami die flexiblen Preise eingeführt hat. Dadurch kann der Blogbetreiber den vorgeschlagenen Preis wie gewohnt annehmen oder ihn hoch/runter schrauben.
Doch das flexible Preissystem bringt doch letztendlich nur den Kunden und nicht den Bloggern vorteile.

Das flexible Preissystem

Am 20. Dezember gab Trigami die Änderung des Preissystems bekannt. Jeder Blogger kann in seiner Bewerbung auf eine Rezension den Preis selber bestimmen. Der vorgeschlagene Preis wird weiterhin von Trigami berechnet. Doch diese Flexibilität könnte große Einbrüche in den Kassen der Blogger bescheren.

Quantität statt Qualität?

Was bewirkt mehr? – Sehr viele Blogs für wenig Geld oder wenige Blogs für viel Geld?
Für Google ist es doch sicherlich besser, wenn möglichst viele verschiedenen Blogs über eine Website schreiben.

Dann ist es auch sicherlich klar wohin dies führen wird. Blogger werden den Preis immer weiter verringern, um nicht leer auszugehen – die Kunden wird’s freuen.

Trigami hatte vor der Einführung des System über eine Limitierung +/- 50% des vorgeschlagenen Preises einzuführen. Dies wäre meiner Meinung das Beste gewesen, wenn der Preis nicht fest von Trigami festgelegt werden soll.

Fazit

Man wird schauen müssen was die nächsten Wochen bringen und was andere Blogger über Aufträge berichten. Ich hoffe aber, dass dieses System in irgendeiner Weise limitiert wird, um für Rezensionen so gut wie garkein Geld mehr zu erhalten.

Hier noch ein Auszug aus dem Blogpost:

Wir führen die Preisänderungsmöglichkeit bewusst unlimitiert ein, um zu schauen, ob Trigami mit einem komplett freien Markt funktionieren kann oder ob es längerfristig Regulierungen geben muss. Wir wollten ursprünglich die Änderbarkeit auf +/- 50% limitieren, haben uns dann aber dagegen entschieden, da wir grundsätzlich Freunde freier Märkte sind.

In einem zweiten Schritt wäre es denkbar, nicht nur die Blogger, sondern auch die Kunden ein einmaliges Gegenangebot machen zu lassen. Aber keine Angst, in langwierige Verhandlungen wie Auktionsverfahren soll unser System nicht ausarten :-)

Social News / Bookmarks

RSS

5 Antworten zu “Trigami’s Preisflexibilität – Quantität statt Qualität?”

  • markus schrieb am 08. Januar 2008 um 23:02 Uhr:

    Ich sehe das auch mit gemischten Gefühlen. Aber neue Märkte werden irgendwann irgendwie immer durch so etwas kaputt gemacht.

    Damit muss man sich abfinden :-)

  • Oliver schrieb am 09. Januar 2008 um 08:23 Uhr:

    Mal abwarten. Ich sehe das eigentlich genauso. Aber ich werde mich nicht unter Wert verkaufen.

  • markus schrieb am 09. Januar 2008 um 19:39 Uhr:

    Neulich eine Mail bekommen, heute wieder zwei. Grund der Ablehung: Preis leider zu hoch…

  • Sebastian Müller schrieb am 09. Januar 2008 um 21:37 Uhr:

    @markus
    Ich hab’s nicht anders erwartet…
    so wird es sicherlich vielen bloggern ergehen

  • Trigami im neuen Jahr schrieb am 11. Januar 2008 um 12:34 Uhr:

    [...] Thema in der Blogosphäre: deutsche Startups, donRivas, mkellenberger, tobiwei, probloggerworld, sebamüller, SiN, nochmal SiN und ein Interview   [...]

Hinterlasse eine Antwort

XHTML: Folgende Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>