Social News Portale mit wenig Geld manipulieren

25.01.2008
von Sebastian Müller

Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass es so einfach geht – Subvert and Profit nennt sich eine englischsprachige Website, die Diggs und Votes und bei StumbleUpon verkauft. Durch diese Methode werden Social News Seiten auf übelste Weise manipuliert.

Das gemeine an der Sache ist, das Digg oder StumbleUpon es nicht erkennen können, ob ein Digg/Vote gekauft ist. Selbst wenn ein User erwischt wird, ist sein Account gesperrt aber das Anlegen eines neues Accounts mit einer anderen Email kann keiner verhindern.

Wie funktioniert Subvert and Profit?

Bei Subvert and Profit kostet ein Vote/Digg 2$. Kauft ein Kunde z.B. 100 Diggs, werden 100 User aus der Datenbank per Email über den neuen Digg-Auftrag informiert. Jeder sogenannte “Social-User” bekommt pro Digg 1$. Somit bleibt “Subvert and Profit” 1$ pro Digg.

Hat man mindestens 10$ verdient, kann man sich es per PayPal bequem auszahlen lassen. Möchte man Diggs kaufen, muss man vorher seinen Account ebenfalls mit Paypal aufladen.

Fazit

Subvert and Profit ist als Geschäftsidee zwar gemein und schädigt die Social News Websites aber die Gründer von “Subvert and Profit” werden sich über viel Geld freuen. Ca. 3000 Digg-User sind bereits angemeldet.

Social News / Bookmarks

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14 Antworten zu “Social News Portale mit wenig Geld manipulieren”

  • Olli schrieb am 25. Januar 2008 um 16:17 Uhr:

    Hey,
    das kannte ich gar nicht. Ich finde das ist auf jedenfall eine coole Idee von den Erfindern. Wiso bin ich nicht auf so was gekommen. Gibt es Schon einen deutschen Klon?
    Grüße
    Olli

  • Sebastian Müller schrieb am 25. Januar 2008 um 16:18 Uhr:

    nope soweit ich weiß Subvert and Profit die Ersten und Einzigen.

    Auf geht’s ;)

  • Paul schrieb am 26. Januar 2008 um 22:24 Uhr:

    Ganz schön dreist. Wenn man sich vorstellt, wenn bei YiGG die votes illegal in die Höhe treibt, aber eine Geschäfstidee auf jeden Fall.

    mfg
    Paul

  • Ronny schrieb am 27. Januar 2008 um 17:01 Uhr:

    Interessant auf welche Geschäftsideen manche kommen. Das könnte durchaus den Nutzen von social …. Seiten zerstören.

  • DonRivas.ch » Mit Diggs und Votes Geld verdienen schrieb am 01. Februar 2008 um 13:39 Uhr:

    [...] (via Sebamueller) [...]

  • Herbert schrieb am 01. Februar 2008 um 15:41 Uhr:

    Naja, überall wo es odentlich Traffic gibt, werden findige Köpfe einen Weg finden um daraus $ zu machen. Fragt sich nur, wie lange der Erfolg dieser Geschäftsidee anhalten wird …

  • Jerome schrieb am 14. April 2008 um 17:30 Uhr:

    Naja,
    ich glaube der Nutzen den man daraus ziehen kann ist keine $2 pro Eintrag Wert. Wer so viel Geld für ein Paar Klicks ausgeben möchte, kann das gerne machen…

  • heko schrieb am 07. Mai 2008 um 09:25 Uhr:

    Dieses Geschäftsmodell funktioniert auf Dauer sicher nicht. Als “Geschäftsidee” würde ich es auch nicht nennen.

  • NetzNews » Artikel » 10 deutschte Nachrichtenportale! schrieb am 03. Juni 2008 um 11:00 Uhr:

    [...] um 33% Berichtet. Leider findet man auch negative Nachrichten zu den Nachrichten-Portalen, im Sebamueller Webmaster Blog findet man auch ein sehr Interessanten Artikel ” Nachrichten-Portale mit wenig Geld [...]

  • 10 deutsche Nachrichtenportale!bayern schrieb am 05. Juni 2008 um 05:16 Uhr:

    [...] um 33% Berichtet. Leider findet man auch negative Nachrichten zu den Nachrichten-Portalen, im Sebamueller Webmaster Blog findet man auch ein sehr Interessanten Artikel ” Nachrichten-Portale mit wenig Geld [...]

  • Marc schrieb am 05. Juni 2008 um 11:39 Uhr:

    Nun… meldet euch an. Man wird dann ja mitgeteilt bekommen, was man wählen soll. Bleibt dann nur noch, dass (mit Beweisen) an das Yigg-Team (oder auch andere) zu schicken.

    Die sollten die Nachricht dann generell (wenn Beweisbar auch nur mit 1 gekauften Stimme manipuliert) löschen.

    Oder stelle ich mir das nun zu einfach vor?

  • Sebastian Müller schrieb am 05. Juni 2008 um 11:43 Uhr:

    @marc
    stellst du dir zu einfach vor..

    wenn man auf eine news, für die man abstimmen soll, draufklickt, wird man erst auf eine Seite weitergeleitet, die den referer “zerstört”. Außerdem würde das zu viel Aufwand sein

  • Marc schrieb am 05. Juni 2008 um 12:06 Uhr:

    Dann muss man noch härter vorgehen. Viele müssen sich selbst bei jener Firma anmelden und wenn Sie dann “Aufträge bekommen”, wie “Stimme für Website XY”, sollte man die “Website XY” nennen, worauf diese generell geblockt wird.

    Als Beweis gilt dann nicht der Klick, sondern, nur die Tatsache, dass sich eine Site für den Service angemeldet hat.

    Das muss man nicht mit vielen oder allen machen. Wenn es ein paar “Auftraggebern” passiert ist, werden sich auch andere Gedanken machen, ob man nicht lieber die Finger davon lassen sollte.

    Ansonsten ist Spam Tür und Tor geöffnet. Nunja, bisher scheint der Hauptmarkt jenes Unternehmens ja Digg und StumbleUpon zu sein. Fürs Dland hat Social Marketing an sich ja noch nicht die Bedeutung (abgesehen von Themen, die direkt das Netz betreffen).

  • Sebastian Müller schrieb am 05. Juni 2008 um 12:35 Uhr:

    Bis jetzt sind die Social News Portal in Deutschland noch nicht betroffen. Das ist aber bestimmt nur noch eine Frage der Zeit…

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